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Positive Gedanken

Hätte, hätte Fahrradkette

manchmal spiele ich das Spiel, was wäre wenn…?

  • Was wäre, wenn ich mich in nur einer Situation in meinen Leben anders entschieden hätte?
  • Wo würde ich heute wohnen?
  • Mit wem?
  • Wie?
  • Hätte ich Kinder? Wieviele?
  • Wo und als was würde ich arbeiten?

Ich bekomm bei diesem Gedankenspiel dann schnell ein schlechtes Gewissen und frag mich, warum ich mich das alles frage. Bin ich mit meinem Leben nicht zufrieden. Nicht dankbar, dass es so gekommen ist, wie es ist?

Aber dann denke ich mir, manchmal ist es garnicht falsch, dass zu hinterfragen was man hat, weill es einem so wieder bewusster wird, was man hat. Wir leben, hetzen von einem Termin in den anderen, versuchen alles unter einen Hut zu bekommen und jedem gerecht zu werden. Aber ist uns wirklich bewusst, was wir haben?

Natrürlich bin ich genervt, wenn ich am Abend die Kids nicht ins Bett bekomme und mein „Feierabend“ sich verringert. Aber dennoch bin dankbar, dass ich zwei gesunde Kinder ins Bett bringen darf.

„Der kranke Geist beginnt zu heilen nach fünf Minuten Dankbarkeit. Ich schreib sie auf und lass sie wirken wie Rasierklingen die Negativität durchschneiden und die Sicht auf´s hier bringen.“

Schreibt CURSE in einem seiner Texte.

Ich versuch immer mal wieder Sachen auf zu schreiben für die ich dankbar bin, so ganz alltägliche und am Anfang ist es mir wirklich schwer gefallen. Zu meckern ist immer leicht, aber seinen Tag zu reflektieren und die Sicht auf die schönen Dinge zu lenken fällt mir schwer.

Eine Freundin erzählte mir neulich, dass sie ihre Kids beim zu Bett gehen fragt, was am Tag doof war und was schön war. Ich fand es ein schönes Ritual und habe es auch eingeführt. Was Hanna doof fand haute sie schnell raus, was sie besonders toll fand musste ich aus ihr raus kitzeln. Fällt es also auch schon Kindern schwer, das Schöne zu sehen. Dabei sind sie doch die jenigen die offen durch die Welt ziehen, alle ohne Etikette wahrnehmen und sich auch an den kleinsten Dingen erfreuen könne. Oder lebe ich es ihr vor, dem negativen mehr Raum zu geben?

Ich weiß es nicht, möchte ihr es aber gerne bei bringen, dem Schönen viel mehr Aufmerksamkeit zu geben, als dem Negativen und dafür muss ich bei mir beginnen und es lernen. Und wenn ich dafür eben „hätte, hätte Fahrradkette“ spielen muss, wenn mich mal wieder alles nervt und ich die Dinge so, aufs Wesentliche lenken kann.

#thelittlethings

In diesem Sinne bis bald

eure Dani

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