Baby, Familie, Kind, Mama Talk

Mama Talk – eine Mama erzählt

Ihr Lieben,

der Mama Talk geht in die nächste Runde. So viele wundervolle Mamas hab ich im vergangenen Jahr kennengelernt und freue mich sehr, euch heute die liebe Franzi im Mama Interview vorstellen zu dürfen. Auch von ihr werdet ihr hier zukünftig öfter etwas lesen – Herzlich Willkommen in meinem Blogteam liebe Franzi!

Mama Interview mit Franzi – kuesteundkind

Ich heiße Franzi (Instagram @kuesteundkind) und bin noch 22 Jahre jung ;-).

Ich wohne mit meinen Freund zusammen im wunderschönen Kiel. Wir haben eine gemeinsame Tochter, diese wird im April 1 Jahr alt & einen Schäferhund – Labradormix Rüden namens Flash, dieser ist 2,5 Jahre. Ich bin mit meinen Freund fast vier Jahre zusammen und seit 1,5 Jahren wohnen wir zusammen.

Ich bin gelernte Altenpflegehelferin & ich bin seit März 2012 ehrenamtlich beim ASB RV Kiel (Arbeiter – Samariter – Bund Regionalverband Kiel) im Sanitätsdienst tätig. Davor war ich 9 Jahre in der Jugendfeuerwehr, wo ich auch ein Jahr Stadt – Jugendgruppenleiterin war.

Zu meinen Hobbys gehören neben meinem Ehrenamt, mein Freund, mein Hund und das Schreiben.

An welche Gedanken in der Schwangerschaft kannst du dich besonders gut erinnern?

 

Es sind vier Gedanken an die ich mich gut erinnern kann, diese sind:

1. Die Namesfindung, bei uns war von vorne rein klar, wenn es ein Mädchen wir bekommt Sie, als zweit Namen den Namen meiner verstorbenen Mutter und wenn es ein Junge wird bekommt dieser, als zweit Name den Namen von meinem verstorbenen Bruder. Da ich dieses von vorne rein gesagt habe und mein Freund zustimmte durfte er den erst Namen aussuchen. Womit er sich auch schwer tat. Es gab zwei Namen in der engeren Auswahl HANNA & MIRIAM. Da mir persönlich Hanna besser gefiel, hat er damals die kleine gefragt, wenn man sie Hanna genannt hat, hat sie Party gemacht und bei Miriam gab es keine Bewegungen, also stand sehr schnell fest, dass unsere Maus Hanna Marlies heißen wird.

 

2. Die Angst um mein Mädchen, dass sie viel zu früh kommen wird. Wir waren von Anfang an wegen verschiedener Risiken (von mir, in der Familie) eine Risiko Schwangerschaft. Somit gab es bei der Feststellung in der 9. Woche ein sofortiges Berufsverbot. Von der 7. Woche bis zur 18 Woche, habe ich durchweg nur gebrochen und mit starker Übelkeit zu kämpfen gehabt. In der 13. Woche fing dann das ganze Mysterium an mit Blutungen – ich hatte Angst mein Mädchen verlieren zu können. In der 21. Woche Not OP, da mein Blinddarm kurz vor einem Durchbruch stand (da stand das erste Mal im Raum, dass es sein kann, dass Sie meine Prinzessin eventuell holen müssen). In der 25. Woche bekam ich das zweite Mal Blutungen. In der 27. Woche kam dann auch noch Schwangerschaftdiabetes dazu. In der 30. Woche kam dann die dritte Blutung und frühzeitige Wehen, so dass mein Gebärmutterhals sich auf 1,4cm verkürzte. 5 Tage Krankenhaus mit Wehenhemmer und Lungenreife, wieder stand der Notkaiserschnitt im Raum, wenn dies nicht hilft. Ich bekam im Kreissaal ein umfunktioniertes Zimmer, da sie mich nicht auf die normale Station legen wollten. Zu groß die Sorge der Ärzte, absolute Bettruhe, alle 2 Stunden CTG, Angst, Bangen. In der 40. Woche,  1 Tag vor dem ET kam dann auch noch das HELP Syndrom dazu. Also eine absolute Horror Schwangerschaft und nicht die gewünschte Traum-Schwangerschaft.

 

3. Meine größte Angst, neben der Angst um meine Maus, war die Geburt. Da wir am ET, 02.04.2017 eingeleitet wurden sind, durch die Risiko Schwangerschaft, das Diabetes und das HELP Syndrom. Meine Angst war auch zurecht, wie sich während und nach der Geburt rausgestellt hat. Da gehe ich aber genauer in der nächsten Fragen drauf ein.

 

4. Die Angst, meine Tochter nicht lieben zu können, durch die Geburt etc. Mit dieser Angst habe ich sehr lange in der Schwangerschaft zu kämpfen gehabt. Aber als Sie den 2 Tage alt war und in das UV Bett musste und wir sie dann nur alle 2 Stunden wenden sollten und nur zum Wickeln und Füttern raus holen durften, da sie Gelbsucht hatte, habe ich geweint, wie ein Schoßhund, so als wenn meine Tochter schwer krank wäre. Im Nachhinein kann ich darüber lachen. Aber in diesem Moment habe ich einfach gemerkt, wie abgöttisch ich die liebe und verstand nicht mehr wieso ich nur diese Angst hatte sie nicht lieben zu können.

 

Wie hast du die Geburt empfunden, wie war dieses Erlebnis für dich?

Die Geburt war für mich der absolute Horror und sehr traumatisierend. Mir fällt es fast ein Jahr später immer noch sehr schwer darüber zureden oder zuschreiben und ab und zu laufen mir deswegen auch noch die Tränen. Aber wenn ich mein kleines Monster dann angucke und es auf dem Arm halte, weiß ich wofür sich das Ganze gelohnt hat. Durch die Einleitung ist halt einfach alles schiefgegangen, was schief laufen konnte. Ich werde dies bezüglich nochmal einen Geburtsbericht veröffentlichen, damit Ihr selbst bestimmen könnt, ob ihr es lesen möchtet oder nicht. Hier wäre es glaube ich auch zu lang um alles zu schreiben, was vorgefallen ist.

Wenn du an die erste Zeit mit eurem Baby zurückdenkst, an welche Gefühle erinnerst du dich?

An die Gefühle an dich ich mich erinnern kann waren Liebe, Dankbarkeit, Traurigkeit, Vollständigkeit.

Die Liebe, Dankbarkeit und Vollständigkeit ging an meine eigene kleine Familie. Dankbarkeit, dafür, dass wir trotz der schlimmen Schwangerschaft und der ständigen Angst um die Kleine, ein gesundes Mädchen bekommen haben. Liebe und Vollständigkeit, dafür dass ich meine eigene Familie abgöttisch liebe und ich mich zu viert (Freund, Tochter, Hund und ich) einfach komplett fühle und sich das kämpfen gelohnt hat.

Die Traurigkeit habe ich gefühlt, über dass was alles passieren musste, bis wir unsere Kleine endlich im Arm hatten. Darüber wie die Geburt verlaufen ist & das dadurch etwas aus der Vergangenheit aufgerissen wurde. Und zum Schluss, dass meine eigene Mutter meine wundervolle Tochter niemals kennenlernen wird. Das war eigentlich auch einer der Gründe, weswegen ich niemals Kinder haben wollte. Weil ich ein absolutes Mama Kind war und bis heute nicht über ihren Tod hinweg bin, obwohl es dieses Jahr 17 Jahre her ist. Aber man lernt damit zu leben und saugt einfach jeden Moment mehr mit der Kleinen auf und ein Stück ihrer Großmutter lebt in ihr weiter, zumindest im Namen.

Stillen oder Flasche? Wie ist es dazu gekommen und wie sind deine Empfindungen?

Wir waren am Anfang Team „beides“. Wir mussten zu füttern und Mausi hat nur abgepumpte Muttermilch bekommen, da sie zu „faul“ war, um an der Brust zu saugen. Trotz Stillberaterin, immer wieder anlegen 3-4 am Tag versucht etc. (hat nur die Brust angeschrieen… ), haben wir es nicht richtig hinbekommen. So hat sie 6 Wochen abgepumpte Muttermilch bekommen und ab und an eine Pre Flasche. Nach 6 Wochen haben wir abgestillt, nach einem Gespräch mit der Stillberatung und unserer Hebamme, da sie die Muttermilch verweigerte und ich zwei Brustentzündungen hatte und mehrere Milchstaus und ich mich immer weniger wohlgefühlt habe durch das Abpumpen. Somit hat sie ab der 7 Woche nur noch Pre Nahrung bekommen. Die Kleine akzeptiert auch nur die Flaschen von Avent (Die Flaschen wurden uns von der Stillberatung und der Hebamme empfohlen, da sie sehr Brustwarzen nah sind und es deswegen sehr selten zu Saugverwirrungen kommt, was uns ganz wichtig war, falls es mit den Stillen doch noch geklappt hätte) und die Nuckel von NUK.

Alltag mit Hund und Kind – habt ihr euch irgendwie darauf vorbereitet? 

So richtig drauf vorbereitet haben wir uns nicht. Da wir wussten unser Flash würde damit eigentlich super klar kommen, da er was sowas angeht eigentlich die Ruhe im Hunde ist (nur war dieser Gedanke falsch). Er hat 5 Monate vor der Geburt, das erstmal mit einem Kleinkind (den Neffen meines Freundes, der dort 14 Monate alt war) für 3 Tage zusammen gelebt. Das lief soweit gut. Wir haben ihn ab und an rausgezogen, wenn wir gemerkt haben es wird zu viel oder zu laut, dann kam er ins Schlafzimmer und konnte dort entspannen. Als die Kleine geboren wurde (also die Zeit der Einleitung bis zur Entlassung) war er bei meinem Bruder für eine Woche. Danach musste erstmal ein Alltag bei uns einkehren, was auch ca. 2 Wochen gedauert hat. Morgens vor der Arbeit ist mein Freund mit ihm Gassi gegangen, mittags sind die Kleine und ich mit ihm die große Runde gelaufen und Abends sind wir dann alle zusammen die Abendrunde gegangen. Für Ihn war es aber am Anfang recht schwer zu begreifen, dass er nicht mehr alleine im Mittelpunkt steht, sondern die Aufmerksamkeit teilen muss. Wir hatten ca. 4 Monate, trotz täglichem trainieren das Problem, dass er nicht mehr hören wollte, ab und an das Futter verweigerte etc (und wir uns schon gesagt haben, es kann so nicht mehr weiter gehen). Wir waren am überlegen, ihn für eine gewisse Zeit zu meinem Bruder zu geben. Es hat neben der Kleinen auch echt an den Nerven gezerrt. Da wir ihm zwischendurch auch nicht mehr die Aufmerksamkeit geben konnten, wie er sie früher hatte, da Mini in den ersten 7 Monaten auf ihn allergisch reagiert hatte (Im Kontakt mit seinem Speicheln und den Hautschuppen, wurde ihre Neurodermitis immer schlimmer). Was dazu führte, dass er viel Aufmerksamkeit bekommen hat, wenn die Kleine schlief, was zu dieser Zeit ja noch extrem viel war. Als er im September dann für eine Woche zu meinem Bruder ging (da wir eine Woche zu der Schwiegermama gefahren sind), haben wir einen komplett neuen Hund zurück bekommen. Dort hat er alles gemacht, was er hier nicht mehr gemacht hat. Das hat uns schon sehr getroffen, aber dort stand er wieder alleine im Mittelpunkt und konnte seine Kraft wieder auftanken, die ihm mit der jetzt auf gleich Umstellung wohl verloren gegangen ist. Seitdem führen wir ein schönes Familienleben. Flash und die Kleine lieben sich abgöttisch und dadurch, dass ihre Allergie seit drei Monaten weg ist, können die beiden soviel kuscheln und Unfug machen wie sie möchten. Nur nicht auf seinem Platz, da bekommt die Kleine von Anfang an beigebracht, dass der TABU ist und nur Flash sein Rückzugsort ist. Wenn Flash, auch auf seinem Platz liegt, bringt sie Ihn immer ihr ganzes Spielzeug etc.  Wir sind sehr froh, dass sich das alles so ins Positive gewendet hat, da wir ja mit den Gedanken des Abgebens gespielt hatten. Aber nun geht Flash dann, wenn ihm das wieder zu viel werden sollte „Urlaub“ machen bei meinem Bruder. Und damit haben wir das Problem sehr gut gelöst. 

Hast du irgendwelche Baby Ratgeber gelesen / Empfehlungen?

Ich habe hauptsächlich bei Facebook in vielen Mama Gruppen gelesen. Es gab drei Bücher/ Ratgeber die ich gelesen habe, diese waren 999 Antworten zu Babys erstem Jahr, Geburt und Schwangerschaft, richtig Essen in der Schwangerschaft und Stillzeit, Beim ersten Kind gibt’s 1000 Fragen und das Leben & erziehen Magazin und die Eltern Zeitung hatten wir abonniert.

Die drei Bücher kann ich nur jedem empfehlen, besonders dass „Beim ersten Kind gibt es 1000 Fragen“ Buch, in diesem Buch geht es um eine Schwangere/Mama die alles erzählt mit Humor, was Ärzte nicht sagen, Männer nicht wissen und nur die beste Freundin verrät (wenn diese schon Kinder hat).

Welche Grenzerfahrungen hast du als Mama gemacht (Schlafmangel, Schreibaby, Tragebaby…)?

Man bekommt als Schwangere grundsätzlich viel erzählt, besonders wie schön das alles mit Baby ist. Aber die dunklen Seiten, werden meisten verschwiegen, damit man nicht drauf vorbereitet ist und man komplett überrascht wird. Meine Grenzerfahrungen sind der Schlafmangel, der steht auf Platzt eins. Da ich eine Langschläferin war und es geliebt habe viel und lange zu schlafen, war es am Anfang echt der Horror und eine krasse Umstellung, alle 2-4 Stunden aufzustehen und mit abzupumpen etc. Mittlerweile kommt sie nur noch einmal die Nacht (18:30/19 Uhr – 2/3 Uhr & 2/3 Uhr – 7/8.30 Uhr sind ihre momentanen Schlaf Zeiten) nachdem wir schon mal für 3 Monate beim durchschlafen waren. Und da Sie ein absolutes Papa Kind ist, war es teilweise sehr schwer sie ins Bett zu bekommen, wenn der Papa Spätschicht oder Nachtschicht hatte. Da hat sie eher die ganze Nacht Party gemacht und gewartet bist der Papa wieder da ist. Ansonsten ist die Kleine zum Glück ein pflegeleichtes Kind. Wir haben zwar auch mal quengel Tage und ab und an sind die Schübe anstrengend. Als Sie ihre ersten zwei Zahne vor ca. 2,5 Wochen bekommen hat, war es auch schlimm, wir haben mit Glück 1-1,5 Std schlafen können, da Sie nur geweint und geschrienen hat. Und dass fast eine Woche, jede Nacht. Da sind wir echt auf dem Zahnfleisch gelaufen.

Und meine andere Grenzerfahrung war ein voll gekotztes Baby, von oben bis unten oder als ich mehrmals wirklich komplett voll gekotzt wurde.

Aber das werden viele kennen und da braucht man keiner Mama etwas vor machen.

 

Wie lange hast du Elternzeit geplant? 

Ich habe nur ein Jahr Elternzeit geplant, diese endet im April (da es finanziell nicht anders machbar ist.). Die kleine hat Anfang April ihre Eingewöhnung in der Kita. Diese macht der Papa mit ihr, damit ich wieder Arbeiten gehen kann und der Papa hat sich extra 3 Wochen Urlaub genommen. Den Kita Platz haben wir zum Glück schon seit fast einem Jahr sicher. Über den Arbeitgeber meines Freundes haben wir den direkt bekommen, als wir nachgefragt haben. Und da eigentlich im Sommer erst das neue Kita Jahr beginnt, wird auch eine Ausnahme gemacht für uns, so dass wir im April anstatt im August/ September die Eingewöhnung haben.

Was bedeutet Mutter sein für dich?

Mutter sein bedeutet für mich, immer für mein Kind da zu sein 24/7. Mein Kind bedingungslos zu lieben und ihr eine schöne Kindheit zugeben.

Aber Mutter sein bedeutet für mich auch zurückzustecken – im Bezug auf mein Ehrenamt, meine Freunde etc.  Aber ich liebes es eine junge Mama zu sein und würde es auch nicht mehr tauschen wollen.

Habt ihr Rituale?

Es gibt eigentlich Vier Rituale bei uns:

Das Morgen Ritual:

wenn die Kleine sich meldet das Sie wach ist, stehe ich auf gehe in ihr Zimmer sage „Guten Morgen“ mache das Rollo hoch, das Fenster auf und hole Sie aus dem Bett. Dann wird kurz gekuschelt und geknutscht und dann setzte ich sie in die Spielecke. Während sie spielt, sauge ich die Wohnung schnell durch (wegen den Hundehaaren) und ziehe mich an. Dann wird Sie gewaschen, zähne geputzt, mit ihrer speziellen Salbe (für die Neurodermitis) eingecremt und angezogen und wir gehen zusammen in die Küche, wo sie dann ihr Frühstück bekommt.

Mittags Ritual:

gegen 10:30/11 Uhr wird hier frisches Mittagessen gekocht. Dann wird Mittag gegessen und danach wird die Windel frisch gemacht und zusammen das Rollo runter und das Fenster zu gemacht und mit ihrer speziellen Salbe (für die Neurodermitis) eingecremt. Anschließend gehen wir zusammen auf die Couch, sie bekommt ihren Schnuller und Teddy in den Arm und schläft dann auf der Brust ein und wenn sie tief genug schläft tragen wir sie in ihr Bett. Und meistens schläft Sie dann 1,5 – 3 Stunden.

Abend Ritual 1.1:

Alle Zwei Tage wird hier gegen 17/17:30 Uhr gebadet mit den Papa in ihren speziellen Öl Bad für die Neurodermitis. In der Zeit, wenn Sie in der Badewanne sitzt mache ich ihr Abendbrot. Ich hole sie meistens dann 10-15 min später raus. Dann wird sie abgetrocknet, eingecremt, Nagel geschnitten/ gefeilt und angezogen. Dann gehen wir zusammen in die Küche wo Sie ihr Abendbrot isst und im Hintergrund läuft leise entspannte Musik. Anschließend werden die Zähne geputzt und sie wird nochmal mit ihrer speziellen Salbe (für die Neurodermitis) eingecremt. Da sitzt der Papa schon auf der Couch und wartete auf sie. Sie bekommt ebenfalls den Schnuller und Teddy und schläft bei Papa auf der Brust ein und dann legen wir sie erst ins Bett.

Abend Ritual 1.2:

Wenn Sie nicht badet wird gegen 18 Uhr Ihr Abendbrot vorbereitet. Dann räumen wir gemeinsam auf. Anschließend gibt es Abendbrot, danach werden Zähne geputzt, sie umgezogen und mit ihrer speziellen Salbe eingecremt. Dann gibt es Schnuller und Teddy und der Papa geht mit ihr auf die Couch, wo Sie auf seiner Brust wieder einschläft und wir sie dann ins Bett legen.

Oma Ritual:

Jeden Sonntag wird hier über Google Duo mit der Oma (Die Mutter vom Freund) aus Cottbus telefoniert. Das Tablett wird auf den Boden gestellt und die Kleine spielt ein wenig, während die Oma mit uns oder mit ihr redet. So sehen die beiden sich zumindest öfter, als nur 4-6 mal im Jahr.

Was ist ganz anders gekommen, als du es dir als „Nicht Mama“ vorgestellt hast?

Wie schon bei der Frage mit den Grenzerfahrungen beschrieben gibt es viele Dinge die man sich als nicht Mama rosarot vorstellt und die dann komplett anders kommen. Ich habe immer gesagt mein Kind wird mich nicht voll spucken etc, Es ist schneller gekommen, als ich erwartet habe und vorher habe ich meinen Freund immer ausgelacht, wenn er angekotzt wurde oder auch als er das eine mal angekotet wurde. Dass sind so Sachen, die ich mir als Nicht – Mama niemals vorstellen konnte.

Ich habe mir auch, als Nicht – Mama niemals vorstellen können, dass mein Freund mich/ uns wirklich so unterstützt (es war bis wir erfahren haben, dass ich schwanger bin sehr kompliziert bei uns) und er sich so super um die Kleine kümmert. Ich kann wirklich problemlos gehen, ohne dauerhaft oder immer mal aufs Handy zugucken und nur an Zuhause zudenken. Da ich weiß, er hat es dort super im Griff, da Sie ein abgöttisches Papa – Kind ist. Und, wenn Papa zuhause ist, ist bei Ihr eigentlich auch alles super. Das sind eigentlich die zwei größten Sache die ich mir als Nicht – Mama ganz anders vorgestellt habe.

 

Meine Liebe, ich danke dir herzlich für deine Offenheit und deine wundervoll frische Art zu erzählen! Wahnsinn, was du in der Schwangerschaft erlebt hast und es freut mich sehr, dass euer kleiner Sonnenschein gesund ist! Bin schon sehr neugierig auf deinen Geburtsbericht! 

Wenn ihr Fragen oder Wünsche an die Liebe Franzi habt, dann hinterlasst doch gerne einen Kommentar!

Eine schöne Restwoche und bis bald, 

Aloha, eure Janet 

 

 

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