Baby, Kind, Mamaglück

Gedanken zu Instagram & Co

Ihr Lieben,

Hand aufs Herz, dieses Mutterding ist echt anstrengend. Kommt dann noch der Job, Haushalt und ein bisschen Me Time hinzu wird es nicht gerade einfacher.

Schnell ist man gefrustet von den immer gleichen Abläufen die sich schneller wiederholen, als das man mit ihnen fertig ist. Die Wäsche zum Beispiel. Hier füllen sich die Körbe schneller mit Schmutzwäsche, als das saubere Wäsche in den Schränken landet. Auch der Staubsauger darf hier gerne mehrfach am Tag durchjagen, das Ergebnis bleibt das Selbe.

Wenn mich der Frust packt und ich mir einfach mal ne Pause gönne, mache ich das meistens mit dem Handy in der Hand. Ich setz mich hin und scrolle mich durch Social Media Plattformen, wie zum Beispiel Instagram.

Wirklich entpannen tut mich das Ganze aber nicht und der Alltagsfrust wird auch nicht weniger, vielleicht sogar noch ein klein bisschen größer. Denn sobald ich die App starte, lächeln sie mich auch schon an diese perfekten Mütter, mit den perfekt angezogenen Kindern, in einem perfekten zu Hause. Dass die Mütter perfekt gestylt sind muss ich wohl nicht erwähnen. Man könnte nun denken, ich folge vielleicht einfach den falschen, gibt es doch genügen Mütter die ihr nicht perfektes Leben zeigen, so a la #mehrrealitätaufinstagram oder so. Aber ich bin mir sicher, wenn du jetzt dein Insatgram öffnest, wirst du auch eins dieser Bilder sehen, das ich oben beschrieben habe.

Das Problem an der Sache ist, dass wir uns automatisch vergleichen, und es uns unglückleich macht, wenn wir bei diesem Vergleich den Kürzen ziehen.

Ich habe mich schon oft gefragt, wie sie das schaffen. Immer gut auszusehen, Frisur Top, Make up top, usw. Während ich mit nem schiefen Dutt und rotze an der Schulter auf dem Sofa hänge. Aber wissen wir, ob nicht diese Person gerade zu diesem Zeitpunkt ebenfalls mit Schlabber-Klamotten auf dem Sofa hängt und den Wäschestapel neben sich verflucht? Nein tun wir nicht. Denn wir wissen eigentlich gar nichts über diese Menschen.

Und am allerwenigsten wissen wir, wie glücklich sie wirklich sind. Und unsere Glück mit ihrem zu vergleichen macht somit keinen Sinn. Viel mehr Sinn macht es, auf sein eigenes Glück zu gucken. Was hab ich, statt was will ich!

„Offline is the new Luxury“ heisst es nun immer öfter und die Begriffe wie Achtsamkeit und Dankbarkeit rücken immer mehr in den Vordergrund. Ich versuche immer mehr mich auch darauf zu konzentriere, was nicht automatisch heißt, dass mich der Alltag nicht manchmal stresst aber der Stress von außen bleibt erst mal wo er ist.

Natürlich macht Instagram auch Spass. Ich poste gerne Sachen und freu mich über Kommentare. Aber dabei soll es auch bleiben. Es soll Spass machen und kein Zwang sein, und auch wenn ein Tag mal öde ist, kein Foto gemacht wurde und der Mascara nicht nur die Wimpern ziert, dann landet eben mal kein Foto auf Instagram oder Co.

Bis bald, eure Dani

 

 

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